25.09.15 Eine Legende und ich …

… teilen nicht nur den gleichen Geburtstag, sondern vor allem die Leidenschaft für’s Singen und für richtig gute Musik. Dass es dafür keine stilistischen Schubladen, wohl aber viel Freude am Tun, eine ordentliche Portion Fleiß & Ehrgeiz und für den Erfolg natürlich auch eine große Portion Glück braucht, in diesen Anschauungen sind wir uns auch einig: Marianne Mendt und ich!

Im Frühling 2006 hab ich mich sehr spontan entschieden, zur Audition der Marianne Mendt Jazznachwuchsförderung ins JazzIt nach Salzburg zu fahren. Fast 10 Jahre, einige Konzerte, Erfahrungen und Begegnungen später, platze ich immer noch fast vor Freude, die „Legende“ Marianne persönlich kennen zu dürfen. Eines ihrer „musikalischen Adoptivkinder“ zu sein, wie sie mich manchmal auf einem der vielen Konzerte, zu denen sie mich zum Singen eingeladen hat, ankündigte oder mit ihr die Bühne zu teilen, das sind unbeschreibliche Erinnerungen und Meilensteine in meinem privaten aber auch künstlerischen Werdegang.

Das Gefühl, mit dem ich dann gestern Abend gespannt die Dokumentation „Austropop Legenden“ und die Live-Konzert-Übertragung ihres Jubiläumskonzerts aus der Wiener Stadthalle, auf ServusTV verfolgt habe, und der Stolz, den ich empfunden habe, meinen Namen im Fernsehen aus ihrem Mund zu hören, das alles lässt sich demnach überhaupt nicht in Worte fassen… aber für alles, was man mit Worten nicht mehr beschreiben kann, gibt es ja bekanntlich die Musik. Und deshalb kann man sich dieses Gefühl sogar als Doppel-CD ins Wohnzimmer holen! Wunderschön ist das!


Fotocredit: Andreas Müller