02.04.15 Eurovision, wohin man schaut

Spaziert man dieser Tage durch Wien, kommt man gar nicht umhin, zu bemerken, wie sich diese schöne, zum Frühling erwachende Stadt auf ein großes musikalische Ereignis vorbereitet und sich extra dafür herausputzt. Und wenn ich derzeit in meinen Kalender schau, les ich auch nicht recht viel anderes als „ESC …“

Zum einen sind da natürlich einige Proben & Promotion-Termine mit den grandiosen „The Makemakes“, wie zum Beispiel vergangenen Sonntag bei der Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards (aber dazu ein anderes Mal wieder mehr). Heute würde ich euch viel lieber von meinem mit Spannung erwarteten Job als „Stand-In-Solistin“ erzählen, den ich am kommenden Montag antrete.

Für die österreichische Vorausscheidungssendung haben wir einige Tage lang sehr intensiv, also meistens ca. 12h täglich geprobt und im ORF-Studio verbracht. So viel Zeit haben die anderen Länder zur Vorbereitung beim Songcontest natürlich nicht. Trotzdem soll dann alles bombastisch aussehen und auf und hinter der Bühne wie am Schnürchen laufen. Da ist Vorbereitung natürlich alles! Und deshalb schicken die 40 teilnehmenden Länder Videos von den Performance Proben ihrer Original-InterpretInnen ein, sodass eine Vielzahl an Positionen wie Kamera, Licht- oder Tontechnik die Chance haben, sich auf den Tag X – 23.Mai – vorzubereiten. Und da kommen nun die „Stand-Ins“ ins Spiel. Denn das bedeutet, dass heimische KünstlerInnen wie ich anhand der Videobeiträge der teilnehmenden Länder die Songs inkl. Performance einstudieren und dann dem technischen Personal in der Stadthalle für Proben zur Verfügung stehen.

Ich werde in den nächsten Wochen also zB als Großbritannien auf der sensationellen Bühne in der Wiener Stadthalle stehen und bin schon extreeeem gespannt, was da so alles auf mich zukommt!

Foto copyright by (c) Gerd Schneider